Wir danken unseren Sponsoren, die diese tolle Reise unterstützt haben!

Die Olympischen Spiele sind für fast jeden Hochleistungssportler ein Ziel in seiner Karriere. Wer es schafft, sich für eine Teilnahme zu qualifizieren, kann wirklich stolz darauf sein, dabei zu sein!
Mein sportlicher Erfolg vom Jahr 2001 (Deutsche Meisterin im Crosslauf) ermöglichte mir, mich für die Teilnahme an einer Fahrt zu den Olympischen Spielen (als Zuschauer) zu bewerben. Diese einmalige Gelegenheit konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen. Kurze Zeit nachdem ich meine Bewerbung eingereicht hatte, erhielt ich eine Buchungsbestätigung und damit die Zusage, dass ich mitfahren durfte. Ich war sehr stolz und freute mich riesig auf das Olympische Jahr!!!
Bis 2004 verging noch sehr viel Zeit. Im Dezember 2003 flatterte uns ein Heft von der Sportjugend Rheinland-Pfalz (Organisator der Reise) ins Haus. Beim durchblättern fiel uns dann auf, dass immer noch Plätze für die OS frei waren. Ein Anruf bei der Sportjugend machte es möglich, dass Katharina auch noch mitfahren konnte. Anfang Juni war dann ein Vorbereitungstreffen, wo wir die anderen Teilnehmer kennen lernen konnten. Darüber hinaus erhielten wir einen genaueren Ablauf der Reise und natürlich unsere Ausrüstung (T-Shirts, Polohemden, Tops, Bikini, Badelatschen, Sandalen, kurze Hose, Trekkinghose, Kappe, Handtuch, Badetuch, Rucksack, Tauschpins und eine Reisetasche). Nun waren es nur noch zwei Monate bis zum Abflugtermin, die recht schnell vergingen.
Freitag, 13. August 2004
An diesem Tag trafen sich alle Mitreisenden (Sportler aus den verschiedensten Bereichen wie z. B. Leichtathletik, Schwimmen, Ringen, Gewichtheben, Badminton, Casting, usw.) am Frankfurter Flughafen. Vor dem Abflug wurden die ersten Bilder gemacht und die ersten Interviews gegeben.

Durch eine Verspätung des Abfluges und einer einstündigen Zeitverschiebung sind wir an diesem Tag bzw. Morgen erst um halb vier ins Bett gekommen.
Samstag, 14. August 2004
Da unser erstes Gruppenmeeting schon für 10 Uhr angesetzt war, war an ausschlafen nicht zu denken. Von dem Frühstück waren wir in den ersten Tagen nicht sehr begeistert, weil es weder Müsli noch Joghurt oder Obst gab. Jedoch verbesserte es sich zum Ende soweit, dass es auch Müsli und Milch gab. Im Laufe der zwei Wochen stellte sich auch heraus, dass es sich um ein Stundenhotel handelte. Wir besiedelten aber die oberen Etagen und waren daher von diesem Umstand eher belustigt. Als wir nach dem Meeting aus dem gekühlten Hotel kamen, bekamen wir erst einmal einen Hitzeschlag, denn die Temperaturen waren um einiges höher als in Deutschland.

Wie besprochen sind wir mit der Tram nach Omonia gefahren, wo wir später auch das Radrennen der Männer mitverfolgen konnten. Das war auch das 1. Mal, dass ich sowas live gesehen habe – ich fand das sehr interessant zumal wir auch deutsche Fahrer sehen konnten. Zum Abendessen kehrten wir in einer Taverne in der Nähe des Hotels ein. Hier bekamen wir eine Speisekarte von der wir uns jeweils einen Salat (für 4 Personen), ein Hauptgericht und ein Dessert (immer Melone) auswählen konnten. Den restlichen Abend konnten wir individuell gestalten. Mussten aber bis spätestens ein Uhr im Hotel sein.
Sonntag, 15. August 2004

Unser erster Tag an dem wir uns einen Wettkampf (Schwimmen) angesehen haben. Früh morgens sind wir mit der Tram zum Olympic Aquatic Centre losgefahren, da der Beginn schon um 10 Uhr war. Durch unser Auftreten (einheitlicher Look) zogen wir viele Blicke auf uns. Im Schwimmstadion sorgten wir dann für gute Stimmung und feuerten die Deutschen Schwimmer mächtig an!
Am Spätnachmittag sind wir dann mit der Tram zurück nach Monastiraki gefahren, um dort zur Akropolis zu wandern.


Anschließend sind wir noch zum alten Olympia Stadion gegangen, wo 1897 zum ersten Mal die Spiele ausgetragen wurden. Den Rest des Tages bzw. Abends konnte dann eigenständig geplant werden. So teilte sich die Gruppe. Während die einen das Nachtleben testeten, wollten die Anderen zurück zum Hotel fahren, um Essen zugehen. Jedoch ein Anruf auf dem Handy eines Betreuers krempelte das Vorhaben um, denn durch Beziehungen einer Mitfahrerin erhielten wir 24 freie Eintrittskarten zur MTV-Party im Deutschen Haus. Kurze Zeit später waren wir auch schon auf dem Partygelände. Es war eine tolle Stimmung und wir konnten die Musikgruppen Reamon und B3 live mit erleben. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass der Sänger Reamon und seine Band in unserem Hotel übernachtet hatten. Auf Nachfrage erhielten einige noch Autogramme und Fotos von der Gruppe.
Montag, 16. August 2004
An diesem Tag stand das Handballspiel Deutschland gegen Ägypten auf dem Plan. Allerdings war dies erst abends, so dass wir den ganzen Tag nach eigenen Wünschen gestalten konnten. So sind fast alle zum Sandstrand gefahren, um das Meer zu erkunden, Beachvolleyball zu spielen und sich natürlich zu sonnen. Bevor es dann zum Faliro Sports Pavilion ging, wo das Handballspiel statt fand, sind die meisten vorher noch mal zum Hotel gefahren um zu speisen und umzuziehen. Der Abend war spitzenmäßig, da Dt. gewonnen hatte. Natürlich nur wegen unserer Unterstützung!!!
Dienstag, 17. August 2004
Das Fußballstadion war von unserem Hotel keine zehn Minuten entfernt, so dass eine Anfahrtszeit entfiel. Der Vormittag wurde von uns zum Einkaufen genutzt. Gegen Mittag sind wir dann mit der Straßenbahn zu einem anderen Strand (Kiesstrand) gefahren, als am Tag zuvor, der laut Aussage unseres Gruppenbetreuers besser sein sollte. Später stellte sich aber heraus, dass dies nicht ganz stimmte, aber zum Bräunen hat es dennoch gereicht, was man auf dem Bild (unten) sieht.

Nach dem ersten Spiel (Frauenfußball) hatten einige schon genug und sind gegangen. Während sich richtige Fußball-Fans das nachfolgende Spiel der Männer angesehen haben.
Mittwoch, 18. August 2004
Heute sind wir früh aufgestanden, weil wir noch laufen wollten, bevor wir gegen Mittag zum Deutschen Haus gefahren sind. Außerdem hätten die hohen Temperaturen sonst nur spät abends einen Lauf erlaubt, wenn man denn keinen Hitzeschlag bekommen wollte. Nach einer längeren Wartezeit, in der unsere Taschen gefilzt wurden, konnten wir endlich das Dt. Haus erkunden, bevor wir uns am tollen Mittagsbuffet reichlich bedienen durften. Auch ein Internetbereich war vorhanden, so dass viele die Gelegenheit nutzen ihre Mails zu checken.

Zu unserem Glück bekamen wir die Möglichkeit noch den ganzen Abend dort zu verbringen, was viele auch machten. So konnten wir einige Athleten live erleben wie z.B. die Judodrittplatzierte Annett Böhm, die Radfahrer J. Ullrich und E. Zabel u.v.a.m. Insgesamt ein absolut unvergesslicher Tag! Ob dies noch zu toppen ist?



Donnerstag, 19. August 2004
Um dem Sonnenbrand keine Chance zu lassen, abzuheilen, waren wir wieder am Strand, bevor es abends hieß Säbelfechten im Helliniko Olympic Complex. Zu unserem Bedauern ohne Dt. Beteiligung.
Freitag, 20. August 2004

Damit wir bis zu den DM einigermaßen fit sind bzw. bleiben, haben wir unser Training in den Morgenstunden abgewickelt. Anschließend hatten wir beide uns vorgenommen, einen schönen Tag in Omonia zu machen. In der Stadt angekommen, wurden wir von zwei Männern auf Englisch gefragt, ob sie ein Foto von uns haben könnten. So freundlich wie wir sind, haben wir zugesagt. Im Gespräch stellte sich dann heraus, dass beide Geschwister waren und auch aus Dt. kamen, und der eine Ruderer des Dt. Teams war. Zum Schluss gab er uns noch ein Autogramm.
Samstag, 21. August 2004
Für den heutigen Tag stand Rudern auf dem Plan. Da die Wettkämpfe schon um halb neun anfingen, mussten wir bereits um viertel vor sieben bereit zum Abmarsch sein. In der Tram verbrachten wir zunächst eine gute dreiviertel Stunde, um anschließend noch mit dem Bus ein gute halbe Stunde bis zum Olympic Rowing & Canoeing Centre zufahren. Was Hitze wirklich bedeutete lernten viele heute kennen. Da die Tribüne nicht überdacht war, war an ein Schattenplatz nicht zu denken. Gegen Mittag zogen es viele vor, frühzeitig zurück zum Hotel zufahren, um sich dann für den Abend zu erholen. Denn hier war ein Besuch im Holland Haus geplant. Anfangs sah es dann so aus, dass wir nicht alle hinein kommen, weil ausgerechnet an dem Tag “Hollandtag” war. Das bedeutete auf einen “Ausländer” (Nicht-Holländer) mussten zehn “echte” Holländer reingelassen werden! Bis auf ein paar Nachzügler, die noch einen anderen Wettkampf besucht hatten, sind dann schließlich doch alle hineingekommen. Mir hat der Abend nicht so gut gefallen, weil die Musik nicht mein Geschmack war!
Sonntag, 22. August 2004
Mit einer knappen Stunde Verspätung sind wir gegen Mittag vom Fernsehteam DW TV zum Dreh abgeholt worden. Der Kontakt entstand im Dt. Haus, dort wurden Katharina und Ramona gefragt, ob sie denn nicht Lust hätten, einen Tag vom Fernsehen begleitet zu werden. In einem längeren Gespräch wurde dann der genauere Ablaufsplan besprochen. Mit fünf anderen Teilnehmern sind wir zunächst zur Akropolis gefahren, um dort einige Aufnahmen zu machen. Ein Interview über Hitze, Bevölkerung und Sicherheit rundete den Dreh an der Akropolis ab. Anschließend sind wir nach Omonia (Stadt) gefahren, um dort noch einige Aufnahmen zu machen. Für uns beide war es ein neues Erlebnis von einer Kamera zu agieren. Beim Interview musste ich feststellen, dass es doch schon was anderes ist, als wenn man sich normal mit einer anderen Person, ohne Kamera, unterhält. So hatte ich das Gefühl immer beobachtet zu werden. Dann mussten wir uns auch beeilen, um noch rechtzeitig zum Handballspiel zu kommen. Leider verpassten wir die erste Hälfte der Begegnung Deutschland gegen Frankreich, weil im Eingangsbereich die Schlange stand, sonst wären wir fast pünktlich gewesen. Dadurch, dass wir zu spät waren, ist dann bei mir nicht mehr die richtige Stimmung aufgekommen. Denn wir konnten nicht direkt bei den Anderen aus unserer Gruppe sitzen, sondern mussten uns einen Treppenaufgang weiter weg platzieren.
Der Tag war noch lange nicht zu Ende!! Wir hatten noch eine weitere Eintrittskarte fürs Olympia Stadion. Hier trafen wir dann noch mal auf das Kamerateam. Das Abendprogramm bot uns folgende Wettkampfentscheidungen: 400m Hürdenhalbfinale der Frauen, 1500m Halbfinale der Männer, was ich sehr spannend fand, die 400m Halbfinalläufe der Frauen und als Highlight den Finallauf der Männer über 100 Meter.
Montag, 23. August 2004

Für mich stand heute Morgen wieder ein kürzerer Lauf von ca. 45 Minuten an bei dem mich Katharina natürlich begleitete. Nach unserem täglichen Meeting (10 Uhr) haben wir beschlossen nach Syntagma zu fahren.
Auf unserer Tour durch die Stadt sind wir letztlich in Monastiraki ausgekommen. Durch Zufall haben wir dort in einer Taverne den dt. Ruderer Andreas Hajek mit seinem Bruder getroffen, die uns erzählten, dass sie uns am Samstag beim Rudern gesehen hätten. Im richtigen Dress (Bikini) sind wir dann abends zum Beach Volleyball gefahren, wo wir dann wieder mächtig Stimmung gemacht haben.

Dienstag, 24. August 2004
Der zweite Tag des Zehnkampfes war angesagt. So sind wir morgens früh zum Stadion um die Deutschen anzufeuern. Diesmal hatten wir Sitzplätze im A- Bereich, also ziemlich direkt am Geschehen dran. So konnten wir den Speerwurf und den Diskuswurf der Zehnkämpfer, fast wie im Fernsehen, mitverfolgen. Die Müdigkeit machte sich dann bei einigen schnell breit.

Gegen halb eins hatten wir dann einen Fototermin vor der Olympiafackel.
Danach zog es einige zurück zum Hotel, um noch etwas zu schlafen, bevor es dann am Abend mit der Leichtathletik weiter ging. Katharina und ich hatten beschlossen, nicht zurück zufahren. Durch ein Missverständnis unsererseits mussten wir eine knappe Stunde auf das Kamerateam warten. Dies waren dann noch Aufnahmen zur Abrundung des Beitrages.


Läuferisch waren an diesem Abend einige gute Rennen zu sehen. U. a. einen Goldmedaillenlauf bei den Herren im 1500m Rollstuhl fahren, die 1500m Läufe der Zehnkämpfer und der 1500m Finale Lauf der Männer, wo Hicham El Guerrouj gewann.
Mittwoch, 25. August 2004
Die vorletzte, gemeinsame Eintrittskarte von der Sportjugend ermöglichte uns den Wettkampf der Gewichtheber. Begeistern konnten sich aber nur die wenigen unter uns die entweder selbst Gewicht heben, oder die es interessierte. Denn diese Sportart entbehrte unserem Empfinden nach, jegliche Spannung, die wir bei fast allen anderen Wettbewerben miterleben durften. Der wichtigste bzw. vielleicht etwas sehenswertere Teil, mit deutscher Beteiligung, kam allerdings erst am Abend bzw. danach. Dafür hätte man sich dann eine Eintrittskarte extra kaufen müssen.


Donnerstag, 26. August 2004
Der letzte Tag, an dem wir den Strand genießen bzw. uns bräunen lassen konnten. Dies war auch der letzte freie Tag bevor wir dann am Sonntag nach Tolo gefahren sind. Bis hierhin können wir beide sagen, dass die zwei Wochen unvergesslich waren. Es war toll, so viele Sportarten hautnah miterleben zu können. Wir haben bekannte Sportler persönlich kennen gelernt. Haben schöne Sportstätten und eine recht gute Organisation angetroffen.
Die Gemeinschaft war super! Wir haben zusammen geschwitzt, gefeiert, angefeuert und hatten gute Begegnungen! Es folgen Bilder von Athen bei Nacht. Aufgenommen vom Dach des Hotels, wo u. a. auch Partys gefeiert wurden.



Freitag, 27. August 2004
Auf den Tag freuten wir uns besonders, weil wir noch Karten für den Lauf von Sabrina M. ergattern konnten. Zwar war dies erst abends, aber bis dahin war auch noch Zeit um die letzte Karte einzulösen. Leider mussten wir auf das geplante Basketballspiel der Männer am Abend verzichten, weil es zu irgendwelchen Änderungen gekommen war. So erhielten wir als “Entschädigung” Ersatzkarten für das Frauenbasketballspiel, was einigen aber nicht so gefallen hatte. Einige fanden, dass das einzig Gute, die Animationen während der Time-Out Pausen waren.


Nach der ersten Halbzeit des zweiten Spiels (Australien – Brasilien) haben Katharina und ich uns von dannen gemacht und sind zum Olympia Stadion gegangen, was im Prinzip direkt daneben war. Der Abend im Stadion war genial, zwar waren unsere Sitzplätze im A-Bereich aber dennoch weit hinten.
Wir konnten aber dennoch die wichtigsten Entscheidungen über 110m Hürden der Männer, den Stabhochsprung der Männer, die Staffelvorläufe der Männer und Frauen, den Speerwurf der Frauen und natürlich den 10.000m Lauf der Frauen gut sehen. Es war eine tolle Atmosphäre – es war phantastisch mitzuerleben, wie das vollbesetzte Olympia Stadion auf die einzelnen spannenden Wett- bewerbe reagierten. Dabei sein ist alles, jedenfalls für uns.

Samstag, 28. August 2004
Der heutige Tag war aus unserer Sicht einer der Höhepunkte der Reise die nicht direkt etwas mit Sport zu tun hatte. Denn wir hatten die Gelegenheit die AIDA Aura zu besichtigen. In den zwei vorherigen Tagen waren die ersten beiden Gruppen schon auf dem Traumschiff gewesen und schwärmten gerade zu vom Buffet, einem Fitnessbereich und dem Pool mit Poolbar. Während der Olympischen Spiele verweilte die AIDA im Hafen von Piräus wie auch die Queen Mary. Der Hafen war nur eine Tramstation von unserem Hotel entfernt.


Nach der Akkreditierung, die ziemlich lange gedauert hatte, erhielten wir noch eine kurze Führung auf dem Schiff selbst.

Anschließend konnten wir uns bis vorerst 16 Uhr auf dem Schiff vergnügen. Die meisten zog es zum Buffet, während andere sich zuerst sportlich betätigten. Allein der Anblick des Buffets sagte einem, wer hier länger als eine Woche bleibt und keinen Sport treibt, der kommt auf jeden Fall (!!!) mit mehr Kilos auf den Rippen raus. Denn es gibt nur zwei Stunden auf dem Schiff, in denen es nichts zu essen gibt, und das ist von vier Uhr früh bis sechs Uhr.



Nach einem guten Mittag haben wir uns zum Sonnen aufs Deck begeben. Zur Abkühlung sind wir schließlich noch ins Whirlpool gegangen, weil der Pool etwas zu frisch war. Die Gelegenheit zum Shoppen hatten wir leider nicht, weil es gerade Mittagszeit war und die Läden zu hatten. So sind wir noch an der Bar im Inneren vorbei gegangen.


Kurz vor vier sind wir dann zum Treffpunkt gekommen, hatten uns schon umgezogen, und da haben wir dann erfahren, dass wir noch eine Stunde verlängert bekommen haben. Da wir die nassen Bikinis nicht wieder anziehen wollten sind wir zum Kuchenbuffet gegangen um dies mal zu testen. Hier stellten wir beide wieder fest, dass wir Kuchen nicht so gerne essen. Dafür haben wir die Pizza und die Wraps getestet, die auch sehr lecker waren. Als wir dann vom Schiff mussten waren wir dann doch etwas betrübt, da wir uns nämlich gerne für länger dort einquartiert hätten.
Nun ja, anschließend sind Katharina und ich direkt zum Olympia Stadion durchgefahren, weil dies die letzte Gelegenheit war, ein Volentier T-Shirt zu tauschen. Da die Spiele aber noch bis Sonntag gingen, war es nur schwer möglich, noch welche zu bekommen! Es sollte nicht sein. Gerüchten zu folge kann man bestimmt jetzt im Internet für mehrere 100 Euros welche ersteigern bzw. auch in Athen offiziell kaufen. Aber eins haben wir ja bekommen, dass jetzt eine Person glücklich macht.
Sonntag, 29. August 2004
Nach einem letzten morgendlichen DL in Athen sind wir gegen 10 Uhr mit dem Bus nach Tolo (Peloponnes) via Korinth gefahren. Zu Mittag gab es einen griechischen Salat für jeden Teilnehmer, bevor es dann über die unten abgebildete Brücke nach Tolo weiterging.


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Ohne Probleme sind wir dann am frühen Nachmittag an unserem neuen Hotel angekommen. Die Zimmerverteilung war wie gehabt, jedoch gab es nur noch zwei Stockwerke und das Stufen steigen fiel somit fast weg. Viele haben dann direkt in den hauseigenen Pool benutzt, während wir mit einer Gruppe zum Strand gegangen sind. Leider war das Strandstück nicht so schön, so dass wir uns für die restlichen Tage noch eine andere Stelle gesucht haben. Den ersten Abend verbrachten wir in der Gruppe am Hotel, wo Bilder der ersten zwei Wochen gezeigt wurden.
Montag, 30. August 2004
Der erste Tag, an dem wir alle richtig (fast) ausschlafen konnten. Unser gemeinsames Gruppenmeeting war erst für 12 Uhr angesagt. So trafen wir uns zum Frühstück, das mehr Auswahl bot als in Athen. Anschließend haben wir einen Stadtbummel gemacht, um nach Supermärkten, Internetcafés, Bars u. a. Geschäften Ausschau zuhalten. Im Meeting erfuhren wir, dass jeden zweiten Tag ein Ausflug, mit Pannos, dem dortigen “Reiseleiter”, geplant war. Außerdem bekamen wir Ermäßigungskarten zur Nutzung von Tretboot fahren, Wasserski, etc. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand, der zwar besser war, als der am Vortag, aber unseren Vorstellungen vom “Traumstrand” noch nicht entsprach.
In den frühen Abendstunden sind wir dann mit zwei anderen Mädels laufen gegangen und mussten feststellen, dass es dort sehr hügelig war, was uns aber gut gefiel.
Dienstag, 31. August 2004
Heute haben wir etliche Kilometer zurückgelegt. Laut Pannos so etwa 500 Kilometer (!) und das fast ohne Autobahn. Dafür hat es sich gelohnt, denn wir waren im alten Olympia. Zwar sieht man dort nur noch die Restbauten der einst kompletten Häuser, aber irgendetwas hat es doch. Das Olympiastadion war dann recht interessant. Die Vorstellung an der Stätte zu sein, wo die ersten Olympioniken gelaufen sind, war schon etwas Besonderes.


Für die männlichen Geschöpfe fand dann ein Wettrennen statt, natürlich wie damals auf Barfuss. Anschließend wurden die Sieger gekrönt.

Nach einem Mittagssnack, sind wir dann weiter zu einem Strand.

Gegen fünf Uhr haben wir uns auf die Rückreise gemacht. Mit einem Zwischenstop sind wir dann abends wohlbehalten, teilweise etwas verfroren, wegen der guten Klimaanlage im Bus, im Hotel Apollon angekommen.
Mittwoch, 01. September 2004
Ein freier Tag wurde meist, so auch von uns, zum Ausschlafen genutzt. Zwar fiel dann das Frühstück weg, weil es nur bis halb elf ging. Aber wofür gab es denn die guten “Bakeries”?!? Gut gestärkt sind wir dann zu dritt nach Nafplio gefahren, um uns das Schloss mit den 1000 Stufen anzusehen bzw. es auch zu erklimmen. Auf dem Weg zum Einstieg des Schlosses sind wir drei Gruppenmitgliedern begegnet, die schon oben waren. Als wir dann schließlich die mehr als 1000 Stufen erklommen hatten, konnten wir eine herrliche Aussicht genießen.


Danach wollten wir uns die Stadt näher ansehen, doch die meisten Läden hatten zu unserer Verwunderung schon zu. Die Öffnungszeiten sind wohl anders als in Deutschland. Nun ja, so haben wir beschlossen auf den nächsten Bus zu warten und zurück zu fahren. Doch dies stellte sich als Problem heraus. Nach Aussage eines Kioskbesitzers sollte der nächste Bus in fünf Minuten kommen, doch er kam nicht. So warteten wir bis kurz vor vier, um dann dorthin zu gehen, wo wir ausgestiegen waren. In der Zwischenzeit musste der Bus gekommen sein, weil wir dann drüben eine weitere Stunde warten durften. Wir sind aber den- noch gut zurückgekommen.
Donnerstag, 02. September 2004
Epidauros hieß das Ausflugsziel für heute. Im Theater wurde ein Ständchen für das Geburtstagskind Jan gesungen. Danach sind alle die Treppen nach ganz oben gegangen, um die Atmosphäre zu genießen.

Das Stadion selbst war noch im Bau oder Restaurierung, so dass man nur dieses Bild vorfand.

Der erneute Strandbesuch stieß nicht mehr auf allgemeine Begeisterung. So konnten wir die Abfahrt zum Hotel um eine Stunde vor- verlegen. Der Abend stand dann ganz im Zeichen unserer griechischen Gastgeber. Zum Abend- essen gab es griechische Spezialitäten. Anschließend führten Einheimische tänzerische Einlagen zu griechischer Musik vor. Sie verstanden es geschickt, die Gruppe zum Mitmachen zu motivieren.
Freitag, 03. September 2004
Als ich heute Morgen aufgewacht bin, musste ich bald feststellen, dass ich ein Halskratzen hatte. Davon war ich natürlich nicht begeistert, hatte aber noch die Hoffnung, dass es vom gestrigen Brüllen kam, als ich mich mit Katharina etwas Lautstark gestritten hatte. Leider bestätigte sich dies aber im Laufe des Tages nicht, so dass ich am Nachmittag losgezogen bin, um Salbei zu kaufen. Das war nicht ganz einfach, aber schließlich habe ich es doch bekommen. Anschließend machte ich eine kleinere Wanderung über Tolo bis zu einer Kapelle und zurück. Währenddessen war Katharina mit zwei anderen Lauf- begeisterten eine Runde gejoggt bzw. hatte einen schnelleren Lauf gemacht.


Samstag, 04. September 2004
Zur Abrundung der letzten vergangen drei Wochen haben wir eine Schifffahrt zu zwei Inseln, Spezes und Hydra, gemacht. Abmarsch ab Hotel war viertel vor acht zum Hafen, der einen knappen Kilometer ent- fernt lag, also Fußtechnisch gut zu erreichen. Kurz nachdem wir abgelegt hatten, packten einige die Badetücher aus und legten sich zum Sonnen hin.


Zuvor hatten wir noch ein Erfolgserlebnis verbuchen können. Es gab dort ein Geschäft, das Badetücher von den Olympischen Spielen zu einem Spitzen-Angebot verkaufte. So kostete ein solches nachher nur noch 7,50 €, was zur Zeit der Spiele 23 € gekostet hätte.

Als wir gegen eins an Bord gegangen sind, erwartete uns als nächstes das versprochene Mittagsmenü, das seinem Namen alle Ehre machte: es gab für jeden einen griechischen Salat mit Brötchen, eine vegetarische Speise, für die anderen eine Scheibe Fleisch mit Reis und Gemüse sowie eine Puddingspeise als Dessert. Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichten wir die Hydra Insel, wo man schon von weitem folgendes Bild sehen konnte:


Schließlich fanden wir noch eine Badegelegenheit, wo einige ihre Springkünste von Klippen unter Beweis stellten.






Auf der Rückfahrt nach Tolo hielt das Schiff noch einmal zum Baden auf offener See. Anschließend ging es dann ohne Verzögerung zurück. Es war ein herrlicher abwechslungsreicher Tag.



Sonntag, 05. September 2004
Das Wetter bescherte uns am letzten Tag keine so heißen Temperaturen mehr, sondern eher Wolken und viel Wind. Machte uns aber nichts aus, weil es so- wieso der letzte ganze Tag war und das Wetter in Deutschland nicht viel schlechter sein sollte, außer Temperaturmäßig etwas kühler. So fiel ein richtiges sonnen aus. Dafür sind wir dann noch mal laufen gegangen. Meinem Hals ging es soweit wieder ganz gut, so dass ich eine kleinere Runde drehen konnte. Der letzte Abend gestaltete sich sehr lustig. Denn es galt noch einen Preis zu verleihen und zwar die Titel Athina und Phivos, die Maskottchen der Spiele. Hierbei konnte jeder mitmachen, was viele sich nicht zwei Mal sagen ließen. In einem Vorkampf wurden dann vier Mädels und vier Boys ermittelt.

In vier Partnerspielen, Begriffe raten, T-Shirt tauschen, Gruppentanzen und Schwimmen, wurden die besten Spieler ermittelt.






Die neuen Besitzer der Maskottchen hießen Johanna (Athina) und Thomas (Phivos). Eine tänzerische Einlage lieferte noch eine vierer Gruppe.


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Zum Abschluß des Abends wurden die Betreuer in den Pool geschmissen. Außerdem gab es den ganzen Abend über Fruchtbowle und pünktlich um zwölf frisch gebackene Pizza des Hauses!
Der abendliche Ausgang war diesmal bis fünf Uhr morgens genehmigt!!!
Montag, 06. September 2004
Ein letzter Dauerlauf, im Dunkeln, da die Abfahrt zum Flughafen bereits für halb neun geplant war. Taschen und Gepäck mussten also bis spätestens halb acht unten sein.


Durch die vielen Helfer konnte die lange Busfahrt auch pünktlich losgehen. Der Abschied fiel allen schwer, weil eine sehr schöne Zeit doch nun zu Ende ging.
Im Flughafengebäude gab es noch mal die Gelegenheit im Olympia Shop einzukaufen, was ich auch nutzte. Zu meinem Glück gab es noch die Fahne, die ich haben wollte. So kauften wir beide die groß Flagge, um ein Andenken an eine schöne Zeit zu haben.
Zwar hatte der Flug etwas Verspätung, holte es aber über die weite Strecke wieder auf, so dass die Landung genau eingehalten wurde. Eine Verabschiedung von den Teilnehmern fand während der Wartezeit in der Gepäckrückgabe statt. Jetzt freuen sich alle auf das baldige Nachtreffen!
AUFWIEDERSEHEN GRIECHENLAND WILLKOMMEN DEUTSCHLAND!!!!!