Mittelrhein Marathon 2007

Der Sonntag began für mich schon um 3.15 Uhr in der Früh. Es wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn ich keine Einschlafprobleme gehabt hätte. So habe ich etwa nur 2 Stunden geschlafen, bevor mich mein Radiowecker unsanft aus dem Schlaf holte. Die Sporttasche hatte ich schon am Abend gepackt, so dass ich lediglich noch meine Dehnübungen machen musste und dann auch schon los musste. Katharina und ich hatten uns nämlich um 6 Uhr an der B9 verabredet, so dass wir auch gemeinsam am Hauptbahnhof erscheinen und uns nicht suchen müssen.

Die Temperaturen waren sehr mild und es war trocken. Aber dunkel war es, wie im Winter. Jedoch nicht sehr lange, da die Sonne ja schon um 5 Uhr aufgeht. Um diese Zeit dachte ich, dass die Autobahn eigentlich ziemlich frei sein müsste. Schließlich war es ja Sonntag und da schlafen die meisten Menschen ja aus. Pustekuchen, es waren schon einige “Verrückte” unterwegs. Ich denke aber, dass es auch einige Partyheimfahrer dabei gewesen sind. Dies könnte auch ein Grund eines Unfalls auf der A3 gewesen sein. Dort lag ein PKW auf dem Dach und der Verkehr musste umgeleitet werden. Zum Glück kam es aber nicht zu einem Stau, so dass die Treffpunktzeit nicht in Gefahr war.

Der Rest der Fahrt verlief problemlos. Ich war sogar eine viertel Stunde eher da als verabredet. Nachdem ich zwei Mal im Kreis gefahren bin, da ich die Einfahrt zum McD Parkplatz nicht gefunden hatte. Naja, Katharina kam erst kurz nach sechs, da sie eine Abfahrt zu weit gefahren war. Schließlich hatten wir uns gefunden und waren keine zehn Minuten später am Hauptbahnhof in Koblenz angekommen, wo wir schon erwarte wurden.

Pünktlich um 6.30 Uhr hat uns ein Sonderzug der DB nach Oberwesel zum Start gebracht. Angekommen hatten wir noch eine gute Stunde Zeit bevor es losging. Meine Beine fühlten sich etwas verspannt an, was sich jedoch beim Einlaufen gab. Die Musik am Start trieb unsere Stimmung hoch und das sonnige Wetter leistete auch seinen Beitrag dazu.

Da es keine besondere Starteinteilung gab, jedenfalls war diese nicht so ersichtlich für uns, haben wir uns direkt mit an die Startlinie gestellt. Wir hatten geplant zusammen zu laufen, was auch gut klappte. Bis Kilometer sechs, da merkte Katharina, dass ihr das hohe Anfangstempo wohl doch nicht zugesagt hatte. Wir haben dann etwas langsamer gemacht und als es noch ein Kilometer war, meinte sie, dass ich laufen sollte.

Am Wechselpunkt angekommen, nach 11,5km und 49:30min, wollte ich den Chip übergeben, jedoch war die nächste Läuferin noch auf dem Dixi. So bin ich schnell dort hin und hab ihr den Chip um den Fuss gemacht. Sie war überrascht und ist dann auch schon los gelaufen. :-) Wenige Minuten später kam auch Katharina und so konnte auch die zweite Läuferin der zweiten Staffel loslaufen. Wir haben uns dann erholt und auf den Zug gewartet, der uns wieder nach Koblenz gebracht hat.

Am Deutschen Eck haben wir dann auf die Zielläufer vom Labor Koblenz gewartet. Trotz des Windes habe ich mir einen kleinen Sonnenbrand auf den Schultern geholt, wie ich am Sonntagabend feststellen musste. :-(

Nachdem Lauf sind wir im Stadtschwimmbad duschen gewesen und an- schließend noch mit einem Teil der Gruppe einen Trinken gewesen. Auf dem Weg zurück zum Auto sind wir noch am Labor vorbei, um unser “Geschenk” (ein Erdingerweissbierglas und -flasche, bekam jeder Teilnehmer) abzuholen.

Gegen vier Uhr bin ich dann losgekommen, nachdem ich Katharina noch zurück zum Bahnhof zu ihrem Auto gebracht hatte. Auf der Rückfahrt machte sich dann der wenige Schlaf bemerkbar, aber ich habe es nach knappen zwei Stunden, mit kleinem Umweg nach Hause geschafft. Der Tag war anstrengend jedoch auch sehr erfolgreich. Mit der Staffel sind wir Erster und Zweiter geworden in der Kategorie Gemischte Staffel. Die Zeiten waren 3:36:41 h bzw. 3:43:10h. In der Gesamtwertung sind wir damit auf Platz 6 und 11 gelandet von 50 Staffeln.

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